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Vorbilder

Die folgenden Männer sind für mich Vorbilder, weil sie sich mutig schwierigen Situationen gestellt und hie und da auch mal etwas gesagt haben, das nicht allen gepasst hat.

 

 

 

Dietrich Bonhoeffer (deutscher Theologe, 1906-1945):

Trachtet nach dem, was auf Erden ist! Daran entscheidet sich heute viel, ob wir Christen Kraft genug haben, der Welt zu bezeugen, dass wir keine Träumer und Wolkenwandler sind. Dass wir nicht die Dinge kommen und gehen lassen, wie sie sind, dass unser Glaube wirklich nicht das Opium ist, das uns zufrieden sein lässt inmitten einer ungerechten Welt. Sondern dass wir, gerade weil wir trachten nach dem, was droben ist, nur umso hartnäckiger und zielbewusster protestieren auf dieser Erde.

 

 

 

Theo Lehmann (deutscher Evangelist):

Auch wenn wir keine Politiker sind, sind wir alle gefragt, ob unser Glaube Herzenssache oder Lippenbekenntnis ist. Egal, was wir heute machen werden, ob du in der Dönerbude oder im Bundestag hockst, Schlips oder Schürze trägst: “Wenn du dein Ding ohne Gott machst, wirst du dein blaues Wunder erleben.”

 

 

 

C.H. Spurgeon (Erweckungsprediger England):

Oft höre ich sagen: “Bringe die Religion nicht in die Politik.” Das ist’s gerade, wohin sie gebracht und hier vor allen Leuten auf den Leuchter gestellt werden sollte. Ich möchte, daß die Kabinettsmitglieder und die Parlamentarier ihre Arbeit als vor dem Herrn tun, und daß das Volk, ob Krieg zu erklären oder Frieden zu schließen ist, es im Licht der Gerechtigkeit bedenken möchte.[…] Wir haben genug geschickte Männer ohne Gewissen gehabt, laßt uns nun sehen, was ehrliche, gottesfürchtige Männer tun können. Aber man sagt uns, daß wir die Interessen des Volkes stärken müssen, als ob es nicht immer den wahren Interessen einer Nation dient, Gerechtigkeit zu üben. “Aber wir müssen unserer eigenen Politik folgen.” Ich sage: Nein! Laßt die Politik, die sich auf Unrecht gründet, wie Götzen den Maulwürfen und Fledermäusen hingeworfen werden. Haltet es mit der Politik, die würdig ist, bewundert zu werden: “Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch” (Mt 7,12). Ob wir Fürsten, Minister, Parlamentarier oder Straßenkehrer sind, das ist unser Grundsatz, wenn wir Christen sind.